Monatsöl Jänner 2026 – Wacholderbeere
Monatsöl Jänner 2026: Wacholderbeeren
Der Wacholderstrauch (Juniperus communis) gilt als der Weihrauch des Nordens. Der immergrüne Strauch oder Baum kann je nach Standort bis zu 40 m hoch werden. Das Holz ist aromatisch, braun-rötlich vom Kern und die grünen Blätter sind in gegenständigen Paaren in vier Reihen oder in wechselständigen Quirlen in drei bis sechs Reihen angeordnet. Die Blätter sind, ähnlich wie beim Rosmarin, vom Aussehen wie Nadeln. Diese sind auch richtig spitz und machen die Ernte der Beeren zur Herausforderung.
Der Wacholder kann langlebig sein. Er wird bis zu 2000 Jahre alt. Die Beeren brauchen 3 Jahre bis zur Reife. Zuerst sind sie grün und werden dann bläulich. Vögel fressen sie gerne und schlucken sie im Ganzen. Durch das Ausscheiden der Samen tragen die Vögel zur Vermehrung des Wacholders bei.
Wacholderbeeren wurden schon im alten Ägypten als Heilmittel eingesetzt. In Österreich wird der Kranewitter Schnaps aus den Wacholderbeeren gemacht. Auch in der Küche und zum Räuchern kommen die Wacholderbeeren schon lange zum Einsatz.
Pflanzenfamilie, Ölgewinnung und Duft
Der Wacholder zählt zu den Cupressaceae (Zypressengewächsen). Das ätherische Öl wird entweder nur aus den Wacholderbeeren oder den Zweigen und den Beeren destilliert.
- Gewinnung: Wasserdampfdestillation der Früchte (Beeren).
- Ausbeute: Für 1kg Öl werden ca. 200 kg reife Beeren benötigt.
- Duftprofil: Frisch, klar und kräftig.
Wichtige Unterscheidung: Das als „red Ceder“ bezeichnete Öl stammt vom Wacholder Juniperus virginiana. „Cade“ stammt vom Stechwacholder (J. oxycedrus). Die Bezeichnung „Sade“ weist auf Juniperus sabina hin und sollte von Laien nicht verwendet werden. Alle Beschreibungen hier beziehen sich auf Juniperus communis.
Inhaltsstoffe und Anwendungsbereiche
Die Inhaltsstoffe setzen sich zum größten Teil aus Monoterpenen (bis zu 80 %) zusammen, weiters sind Monoterpenole und Spuren von Aldehyden und Monoterpenketonen vorhanden.
Körperliche Wirkung
Das Öl wirkt auf den Körper:
- entzündungshemmend
- antibakteriell
- entschlackend
- leicht harntreibend
- verdauungsfördernd
- entwässernd
- entkrampfend
- schmerzlindernd
- wärmend
- durchblutungsfördernd
Dr. Malte Hozzel bezeichnet das Öl als exzellentes Mittel gegen innere und äußere Kälte.
Wirkung auf die Psyche
Für unsere Psyche wirkt es klärend, belebend und fördert unsere Konzentration. Es hilft aus negativen Gedankenspiralen auszusteigen und hilft beim emotionalen Loslassen. Der Duft reinigt auf allen Ebenen, ob nun Raumluft, Psyche oder Auraschichten.
Tipp: Besonders fein ist eine Duftmischung, wenn das ätherische Öl der Wacholderbeeren mit Zitrusdüften oder Walddüften kombiniert wird.
Disclaimer: Ich habe keinerlei medizinische Ausbildung. Alle meine Berichte resultieren aus persönlicher Erfahrung und Ausbildungen. Meine Blogbeiträge dienen zur reinen Information. Sie ersetzen weder eine Therapie, noch einen Arztbesuch. Ich gebe damit auch keine Heilversprechen ab. Auch von mir veröffentlichte Rezepte sind auf eigene Verantwortung einzusetzen. Gerne können wir uns einen Aromaberatungstermin ausmachen.
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Regina Preininger
Aromapraktikerin · Energetikerin · Myrrhophore in Alberndorf
Seit über 30 Jahren begleite ich Menschen mit ätherischen Ölen, Energiearbeit und Duftkommunikation. Mehr über mich →
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